Leistungsschwerpunkt
Internistische Onkologie

Sekretariat Dr. Yon-Dschun Ko
Frau Renate Kiesewetter
Tel: 0228. 543-2203

Fax: 0228. 543-2055

Email: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

 

Yon-Dschun_Ko_CA_IM_JChefarzt
Prof. Dr. Yon-Dschun Ko

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walgerLeitender Arzt
Intensiv/Infektiologie
Dr. Peter Walger

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Gabriele_Geisen_OA_IM_JOberärzte
Dr. Gabriele Geisen

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Hans_Christian_Orfgen_OA_IMHans Christian Orfgen
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randlof-forkertDr. Randolf Forkert
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platzhalterDr. Maja Becker
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christoph-sippelDr. Christoph Sippel
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LKZ-logo

 

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idzb-logo

 

Brustzentrum-logo

 

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Internistische Onkologie

in der Betriebsstätte Johanniter-Krankenhaus

 

Die Evangelischen Kliniken Bonn haben sich im Jahre 2003 der Herausforderung gestellt einen Leistungsschwerpunkt Internistische Onkologie unter der Leitung von Herrn Prof. Dr. Ko zu etablieren. An der Betriebsstätte Johanniter-Krankenhaus können heute nahezu alle Bluterkrankungen und solide Tumore diagnostiziert und behandelt werden.

 

In der Region Bonn/Rhein-Sieg treten jährlich etwa 5.000 neue Krebserkrankungen auf. 2.500 Menschen sterben jährlich daran. An den Evangelischen Kliniken bietet die Vernetzung der  Internistischen Onkologie mit den verschiedenen Fachabteilungen und Schwerpunkten (Chirurgie, Unfallchirurgie, Gynäkologie, Urologie und HNO) eine ideale Voraussetzung um eine interdisziplinäre Betreuung der krebskranken Patienten zu gewährleisten. Kurze Wege und schnelle Entscheidungsprozesse zeichnen diese aus.

 

Die enge Kooperation mit der > Praxis für Strahlentherapie am Waldkrankenhaus (PD Dr. Leipner / Prof. Dr. Feyerabend und Partner) stellt die ambulante und stationäre Strahlentherapeutische Behandlung auf hohem Niveau sicher.

So bieten wir moderne operative, strahlentherapeutische und systemtherapeutische Therapieverfahren an, die interdisziplinär aufeinander abgestimmt werden um jedem Patienten ein individuelles Therapiekonzept anzubieten zu können.

 

 

 

 

Leistungsbereiche

 

Diagnostik und Therapie aller gutartigen und bösartigen Bluterkrankungen sowie aller soliden Tumoren werden angeboten. Im Weiteren bildet die Palliativmedizin einen weiteren Schwerpunkt.

 

Hämatologie

 

  • Erkrankungen der roten Blutzellen (Anämie)
    • durch Blutverlust
    • durch Mangel (Eisenmangel, Vitaminmangel)
    • durch Bildungsstörungen (Myelodysplastische Syndrome)
    • durch Blutzerstörung (Hämolyse)
  • Erkrankungen der weißen Blutzellen und blutbildenden Organe
    • Leukämie (Blutkrebs)
    • Lymphome (Lymphknotenkrrebs)
  • Blutgerinnungsstörungen
    • Thromboseneigung
    • Blutungsneigung
       

 

 

Onkologie

 

  • Krebserkrankung der Atmungsorgane z.B. Lungenkrebs
  • Krebserkrankung der Brustdrüse
  • Krebserkrankung der Verdauungsorgane
  • Krebserkrankung der ableitenden Harnwege und Geschlechtsorgane
  • Gehirntumoren (Metastasen)
  • Seltene Tumoren (z.B. neuroendokrine Tumore, CUP u.a.)

 

 

Palliativmedizin

 

Im Rahmen der Behandlung onkologischer Erkrankungen werden auch zunehmend Patienten aufgenommen, deren Allgemeinzustand sich aufgrund einer fortgeschrittenen, nicht mehr heilbaren Tumorerkrankung soweit verschlechtert, dass sie nur noch eine begrenzte Lebenserwartung haben.

 

In diesen Fällen bedeutet die Behandlung, den Patienten pflegerisch, medizinisch, psychologisch und seelsorgerisch bis zum Tod zu begleiten. Das Ziel der Sterbebegleitung eines Patienten ist die zufriedenstellende Symptomkontrolle, wie z.B. keine Schmerzen, keine Luftnot, keine Übelkeit usw.

 

Da vielfach der Wunsch bei sterbenden Patienten besteht nach Hause entlassen zu werden, um dort zu sterben, wird immer versucht, dies dem Patienten mittels enger Zusammenarbeit mit einem ambulanten Palliativdienst oder Pflegedienst zu ermöglichen. Zudem besteht die Möglichkeit der Unterbringung in einem Hospiz, wobei hier eine enge Zusammenarbeit mit dem > Hospiz am Waldkrankenhaus - Bad Godesberg besteht.

 

 

 

Zentren und Kooperationen

 

Patienten mit bösartigen Erkrankungen der Lunge, des Darms oder der Brust bieten wir mit entsprechenden Kompetenzzentren (Brust-/Darm-/Thoraxzentrum) die beste medizinische, pflegerische und psychologische Versorgung an. Als Kompetenzzentrum für die Diagnostik und Therapie von Patienten mit den o.g. Erkrankungen vernetzten die entsprechenden Kompetenzzentren gewachsene und bestehende Strukturen der Versorgung von Patienten in der Region Bonn/ Rhein-Sieg. Durch die Bildung der Kompetenzzentren werden klinische und wissenschaftliche Fachkompetenz in optimaler Weise vereint.

 

Auch in den Kompetenzzentren stehen die betroffenen Patienten im Mittelpunkt des Handelns. Ihre Zufriedenheit und optimale Lebensqualität ist unser Ziel. Um ihnen zu helfen, gewährleisten wir auf der Grundlage neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse und Leitlinien ein hoch qualifiziertes Leistungsangebot. Hierzu steht ein Team aus qualifizierten und engagierten Ärzten, Pflegekräften, Psychoonkologen und Sozialdienstmitarbeitern zur Verfügung.

Die Partner in den einzelnen Kompetenzzentren verpflichten sich zu einer qualitätsgesicherten, effizienten Versorgung der Patienten und stellen eine am Versorgungsbedarf der Patienten orientierte, koordinierte Kooperation aller Beteiligten sicher.

 

Unsere Kompetenzzentren im Einzelnen:

 

 

Integratives Darmzentrum Bonn/Rhein-Sieg e.V. (nach DKG zertifiziert)

Wir sind Mitglied und Kooperationspartner im Integrativen Darmzentrum Bonn/Rhein Sieg e.V. , in dem sich Gastroenterologen, Onkologen, Chirurgen und weitere Kooperationspartner der Region zur Optimierung der Behandlung des Darmkrebses zusammengeschlossen haben.

 

Ziel ist eine optimal aufeinander abgestimmte, fachübergreifende Darmkrebsbehandlung. Hierbei werden zusätzlich zu den klinikeigenen Maßnahmen die Abläufe zwischen den niedergelassenen Ärzten und dem Krankenhaus optimiert. Es sollen in einem durchgängigen Behandlungskonzept ambulante und stationäre Behandlungsschritte vom niedergelassenen Arzt über Spezialisten, über die Krankenhausbehandlung und dann zurück zum niedergelassenen Arzt schlüssig im Vorfeld aufeinander abgestimmt werden.

 

Seit 2009 ist das Johanniter-Krankenhaus Bonn als Teil des Integrativen Darmzentrum Bonn/Rhein-Sieg Darmzentrum mit Empfehlung der Deutschen Krebsgesellschaft e.V.. Durch das Qualitätsmanagement wird im flächendeckend arbeitenden Darmzentrum die Erfüllung von Mindestvoraussetzungen vorgeschrieben und eine Versorgung, die sich an Leitlinien und neuestem Wissen orientiert, garantiert. Die Anwendung neuer Therapieformen soll allen Betroffenen ermöglicht werden. Das Projekt wird von der Deutschen Krebshilfe unterstützt.

 

Seit 2006 werden an den Evangelischen Kliniken Bonn gGmbH darüber hinaus in Zusammenarbeit mit dem Westdeutschen Darmzentrum (WDC) Maßnahmen zur Qualitätssicherung ergriffen. In diesem Zusammenhang wird regelmäßig ein Benchmarking mit anderen national beteiligten Kliniken durchgeführt.

 

Die internen und externen Partner des integrativen Darmzentrums:

 

  • Hämatologie / Internistische Onkologie (Prof. Dr. Ko – Leiter des Darmzentrums)
  • Allgemeine- und Viszeralchirurgie (Prof. Dr. Türler – stellv. Leiter des Darmzentrums)
  • Gastroenterologie (PD Dr. Scheurlen)
  • Allg. Innere Medizin und Pneumologie (Dr. Buchenroth)
  • Radiologie (Dr. Hüls)
  • Radiologie (Dr. Wipperfürth)
  • Strahlentherapie Bonn/Rhein-Sieg (PD Dr. Leipner, Prof. Dr. Feyerabend u. P.)
  • Zentrum für Pathologie der Universität Köln (Prof. Dr. Büttner)
  • Gemeinschaftspraxis für Pathologie (Dr. Kindermann, Dr. Nikorowitsch)

 

>Videoclip über das Darmzentrum an den Evangelischen Kliniken

 

Brustzentrum (nach NRW-Richtlinien zertifiziert)

Das Brustzentrum der Evangelischen Kliniken Bonn ist seit 2006 offizielles zertifiziertes Brustzentrum des Landes Nordrhein-Westfalen. Zusammen mit dem Kooperationspartner Marien-Hospital Euskirchen werden jedes Jahr über 420 Patientinnen mit der Erstdiagnose Brustkrebs behandelt. Sowohl im diagnostischen, operativen und medikamentösen Bereich werden alle Maßnahmen an einem Ort angeboten, die für die modernste Therapie notwendig sind. Im Bereich der Radiologischen Diagnostik ist dabei die Praxis Wolfgarten vor Ort enger Kooperationspartner.

 

Die internen und externen Partner des Brustzentrums:

 

  • Gynäkologie (Prof. Dr. Göhring)
  • Hämatologie / Internistische Onkologie (Prof. Dr. Ko)
  • Gynäkologie des Marien-Hospitals Euskirchen (Dr. Golz)
  • Allgemeine- und Viszeralchirurgie (Prof. Dr. Türler)
  • Chirurgie des Marien-Hospitals Euskirchen (Prof. Dr. Schwering)
  • Radiologie des Marien-Hospitals Euskirchen (PD Dr. Rieker)
  • Radiologie (Dr. Hüls)
  • Strahlentherapie Bonn/Rhein-Sieg (PD Dr. Leipner, Prof. Dr. Feyerabend u. P.)
  • Institut für Pathologie (Prof. Dr. Bollmann)
  • Zentrum für Pathologie der Universität Köln (Prof. Dr. Büttner)

 

> Qualitätsbericht 2011 des Brustentrums Bonn / Euskirchen

 

 

Kooperatives Lungenkrebszentrum

Seit 2005 besteht eine enge Kooperation zwischen dem Malteser-Krankenhaus Bonn (Thoraxchirurgie und Pneumologie) und den Evangelischen Kliniken Bonn, Betriebsstätte Johanniter-Krankenhaus (Onkologie und Pneumologie) sowie den niedergelassenen Pneumologen und Onkologen.

 

Ziel ist die optimale Versorgung von Lungenkrebspatienten. In der Region Bonn/Rhein-Sieg muss mit etwa 500 Lungenkrebs-Neuerkrankungen jährlich gerechnet werden, von denen bereits heute ein großer Teil innerhalb dieses Zentrums behandelt wird. Zur weiteren Verbesserung der Versorgungsstrukturen streben wir gemeinsam die Zertifizierung nach DKG (Deutsche Krebsgesellschaft) an, welche für Mitte 2010 geplant ist.

 

Die internen und externen Partner des Kooperativen Lungenkrebszentrums:

 

  • Lungen- und Thoraxchirurgie des Malteser Krankenhauses Bonn (Dr. Gerigk - Leiter)
  • Hämatologie / Internistische Onkologie (Prof. Dr. Ko – stellv. Leiter)
  • Pneumologie des Malteser Krankenhauses Bonn (Dr. Schulte)
  • Allg. Innere Medizin und Pneumologie (Dr. Buchenroth)
  • Zentrum für Palliativmedizin des Malteser Krankenhauses Bonn
  • Radiologie und Nuklearmedizin (Dr. Hüls)
  • Radiologie (Dr. Wipperfürth)
  • Strahlentherapie Bonn/Rhein-Sieg (PD Dr. Leipner, Prof. Dr. Feyerabend u. P.)
  • Zentrum für Pathologie der Universität Köln (Prof. Dr. Büttner)

 

 

Onkologisches Zentrum Bonn Rhein/Sieg und Partner


Das onkologische Zentrum fasst unter seinem Dach die bestehenden Organzentren und weitere onkologische Bereiche zusammen. Auf Initiative der Evangelischen Kliniken Bonn haben sich Spezialisten verschiedenster Fachrichtungen und unterschiedlicher Berufsgruppen aus dem ambulanten und stationären Bereich zu einem gemeinsamen Versorgungsnetzwerk zusammengeschlossen.

Das Onkologische Zentrum Bonn/Rhein-Sieg und Partner wurde als erstes Behandlungszentrum der Region erfolgreich durch die Deutsche Krebsgesellschaft zertifiziert. Ziel des Zentrums ist die optimale medizinische Versorgung nahezu aller Krebs- und Bluterkrankungen.
Auf unserer neuen Homepages finden Sie ausführliche Informationen zum Onkologischen Zentrum und Kontaktdaten aller beteiligten Partner:
www.oz-bonn.de

 

 

Strahlentherapie

Die Strahlentherapie ist neben der Chemotherapie und der Chirurgie eine der wichtigsten Therapieoptionen bei bösartigen Erkrankungen. Bei der Strahlentherapie wird energiereiche Strahlung örtlich begrenzt auf den Tumorbereich verabreicht. Sie soll die bösartigen Zellen durch Schädigungen in der Erbsubstanz (DNA) zum Absterben bringen.

 

Im Gegensatz zur Chemotherapie, bei der das Medikament im ganzen Körper verteilt wird, sind die meisten Formen der Strahlentherapie örtlich begrenzt wirksam. Das bedeutet, dass eine therapeutische Wirkung nur in dem durchstrahlten Körperbereich auftritt. Leider wirkt die Strahlentherapie nicht nur auf Tumorzellen, sondern auch auf umliegendes gesundes Gewebe, woraus sich Nebenwirkungen der Behandlung ergeben. Die meisten dieser Nebenwirkungen klingen nach Abschluss der Therapie allerdings wieder ab.

 

Die externen Partner im Bereich der Strahlentherapie:

  • Strahlentherapie Bonn/Rhein-Sieg (PD Dr. Leipner, Prof. Dr. Feyerabend u. P.)
  • Radiologische Klinik der Universität Bonn (Prof. Dr. Schild)
  • Robert-Janker-Klinik (Dr. Oberste-Beulmann)

 

 

Interventionelle Onkologie Bonn

Zu den routinemäßig angewendeten Behandlungsverfahren bei Tumorerkrankungen, wie Chemotherapie und Bestrahlung kommen in speziellen Fällen auch interventionelle Therapieverfahren zur Anwendung. Diese erfolgen in Zusammenarbeit mit der Radiologischen Klinik der Universität Bonn (Prof. Dr. Schild) und der Klinik für Nuklearmedizin der Universität Bonn (Prof. Dr. Biersack), wobei die Patienten zur Therapie stationär im Johanniter-Krankenhaus aufgenommen werden.

 

Die jeweilige Therapie erfolgt nach Festlegung eines individuellen Behandlungsplans in Absprache mit den beteiligten Onkologen, Radiologen und Nuklearmedizinern in der entsprechenden Abteilung der Universitätsklinik Bonn. Die Verfahren beinhalten neben regionaler Applikation von Chemotherapie in tumorversorgende Gefäße (Chemoperfusion, Chemoembolisation) auch Behandlungsmethoden wie z.B. lokale Tumorzerstörung mittels perkutaner Radiofrequenzablation.

 

Zudem besteht bei der Behandlung von primären und sekundären Lebertumoren die Möglichkeit der Durchführung einer Selektiven Internen Radio-Therapie (SIRT), die eine vielversprechende Option zur Behandlung von Lebertumoren ist, die mit lokalen Verfahren (OP, Chemotherapie, Laserbehandlung) nicht zu therapieren sind. Durch die perkutanen oder transvaskulären Verfahren werden der Tumor oder seine Metastasen gezielt lokal behandelt. Hierdurch gelingt eine geringe Invasivität, die zu ebenfalls nur geringen systemischen Nebenwirkungen führt und daher auch Patienten mit fortgeschrittenen Tumorerkrankungen angeboten werden kann.

 

 

 

Sprechstunden & Ambulanzen

 

Onkologische Ambulanz

In enger Vernetzung mit der stationären Versorgung erfolgt eine ambulante Betreuung der Patienten in unserer Onkologischen Ambulanz. Durch die Einbindung ins Johanniter Krankenhaus stehen alle dort angebotenen diagnostischen Möglichkeiten den ambulanten Patienten ebenfalls zur Verfügung.

 

Neben der entsprechenden chemotherapeutischen Behandlung werden individuelle Beratungen bezüglich der jeweiligen Krebserkrankung angeboten. Durch die ambulante Behandlung besteht für die Patienten die Möglichkeit, während ihrer Therapie in der häuslichen Umgebung zu bleiben. Bei Bedarf ist ein Wechsel aus der ambulanten in die stationäre Behandlung jedoch jederzeit möglich.

 

Leistungen der Onkologischen Ambulanz:

  • Chemotherapie
  • Immuntherapie
  • Transfusion von Blutprodukten
  • allgemeine und spezielle diagnostische Maßnahmen
  • supportive Therapie
  • ambulante palliative Betreuung

 

Die Onkologische Ambulanz wird von der Ambulanz-Oberärztin Fr. Dr. Geisen und der Ambulanzschwester Schwester Christine (Tel.: 0228. 543-2299) betreut.

 

Kontakt:

Ambulanzsekretariat

Fr. Schönenborn

Tel.: 0228. 543-2120

Fax.: 0228. 543-2314

 

 

Behandlungsinformationen

 

 

 

Stationäre Behandlung

Auf den onkologischen Stationen (6A und 6B) werden Patienten mit den unterschiedlichsten Tumorerkrankungen behandelt. Jede Station verfügt über 30 Betten, wobei die meisten davon Einzel- und Doppelzimmer sind. Jedes Bett ist mit einem eigenen Telefon, Fernseher und Internetzugang ausgestattet. Ein Teil der Zimmer besitzt einen eigenen Balkon. Pro Flur gibt es einen gemeinsamen Aufenthaltsraum mit Balkon, der allen Patienten zugänglich ist. Auf den Stationen wird zusätzlich ein Bilderdienst angeboten, bei dem sich die Patienten selber Bilder für ihr Zimmer aussuchen können. Zudem gibt es einen Service der Leihbibliothek des Hauses, der Bücher auf die Stationen bringt und wieder abholt. Kleinere Besorgungen im Haus werden gerne von den Grünen Damen übernommen.

 

Die Intensivstation des Hauses hat 14 Betten, die interdisziplinär betreut werden. Aufgrund des Stationsalltages sind dort die normalen Besuchszeiten auf die Zeit von 17.00 Uhr bis 18.30 Uhr begrenzt. Hiervon können abweichende Zeiten mit den Schwestern der Intensivstation besprochen werden.

 

Die pflegerische Versorgung unserer Patienten erfolgt durch ein professionelles Team von examinierten Krankenschwestern und Krankenpflegeschülern. Diese werden unterstützt von Stationsassistentinnen, Zivildienstleistenden und Praktikanten. Die Pflegekräfte sind rund um die Uhr für die reibungslose Versorgung der Patienten da. Sie geben allen Patienten die individuell notwendige begleitenden Unterstützung und Pflege. Außerdem sind sie Ansprechpartner für die speziellen Wünsche und Bedürfnisse der Patienten.

 

Unseren Patienten wollen wir während ihrer Therapie und ihres Krankenhausaufenthaltes soviel Normalität und Eigenverantwortung geben wie möglich, aber gleichzeitig auch soviel Pflege und Hilfe wie nötig. Auf Wunsch der Patienten kann zusätzlich eine naturheilkundliche Pflege, die sich bei onkologischen Patienten als sehr hilfreich erwiesen hat, erfolgen.

 

 

Naturkundliche Pflege

Im Rahmen des ganzheitlichen Betreuungskonzeptes wurde vom Pflegeteam die „naturkundliche Pflege“ etabliert und wird heute im alltäglichen Tagesablauf angeboten. Dies beinhaltet Maßnahmen wie:

  • Wickel und Auflagen bei Unruhe- und Erschöpfungszuständen oder Schmerzen
  • Heilpflanzentees zur inneren Anwendung (bei Übelkeit, Durchfällen, Schwitzen),

 

sowie zur äußeren Anwendung (bei Juckreiz, zur Haut- und Mundpflege)

  • Heilpflanzenöle und Ölmischungen, die schmerzlindernd, wärmend, heilungsfördernd oder hautschützend wirken
  • Einreibungen zur Förderung der Durchblutung, Lösung von Verkrampfungen, Anregung/Beruhigung der Atmung und positiven Beeinflussung des Schlaf-/Wachrhythmus

 

 

Psychoonkologie - Beratung und Unterstützung bei Tumorerkrankungen

Wie kaum eine andere Erkrankung erschüttert die Diagnose Krebs in ganz existentieller Weise. Das Leben verändert sich von einem Tag auf den anderen. Krebs bedeutet damit nicht nur körperliche, sondern immer auch seelische Belastung. Das psychologische Fachgebiet das sich u.a. mit den spezifischen Belastungen im Kontext einer Tumorerkrankung sowie hilfreichen Bewältigungsmöglichkeiten beschäftigt, nennt sich „Psychoonkologie“.

 

Die durch die Erkrankung und Behandlung hervorgerufenen Beeinträchtigungen können viele Lebensbereiche berühren: das körperliche Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit, das seelische Gleichgewicht, die Beziehungen in der Familie, im Beruf, im Freundeskreis. Manche stürzt die Erkrankung zusätzlich in berufliche und finanzielle Nöte. Fragen nach Lebenssinn und Lebensperspektiven suchen häufig nach neuen Orientierungspunkten.

 

Wir möchten Ihnen in dieser Situation spezifische Hilfen anbieten, die spürbar entlastend sind und unterstützen, die anstehenden Schritte zu bewältigen. Sie tragen dazu bei, dass Ihre Lebensqualität verbessert und das emotionale Gleichgewicht stabilisiert werden. Darüber hinaus werden durch psycho-onkologische Hilfen Schmerzen und Übelkeit reduziert, Ängste verringert und die Krankheitsbewältigung verbessert.

 

Die Erfahrung zeigt, dass auch Angehörige in dieser Situation viele Sorgen und Belastungen erleben. Die Erkrankung trifft das ganze Familiensystem, kann Gefühle von Hilflosigkeit und Verlustängste auslösen und auch Angehörige an ihre Grenzen bringen. Deshalb möchten wir auch Sie als Angehörige in dieser Zeit möglichst gut unterstützen. In vielen Familien sind auch Kinder von der Erkrankung eines Elternteils betroffen. Sie brauchen in dieser veränderten Familiensituation je nach Alter spezifische Unterstützung. Sie können gerne jederzeit einen Gesprächstermin vereinbaren.

 

Hier bietet die Psychoonkologie konkrete Hilfen:

  • Wann?
    • Mo. – Do. von 8:00 Uhr - 17:00 Uhr
    • Fr.von 8.00 Uhr - 15.00 Uhr
  • Wo?
    • Gesprächsraum, Station 4
  • Wer?
    • Dipl. Psych. Christina Kunz

 

Kontakt und Terminabstimmung über Ärztinnen, Ärzte, das Pflegepersonal oder persönlich bei Frau Kunz (Tel.: 0228. 543-0 oder 0228.543-2354)

 

 

Sozialdienst

Eine Erkrankung und deren Folgen können zu einer Ausnahmesituation und zu Veränderungen im Leben des Patienten führen. Diese können im persönlichen Bereich liegen, die weitere Versorgung und/oder die soziale Sicherung betreffen. In dieser Situation bietet der Sozialdienst Unterstützung bei der Klärung der individuellen Lebenssituation und die Vermittlung von adäquaten Hilfen an. Der Sozialdienst ist eine Einrichtung des Krankenhauses. Er steht allen Patienten und Angehörigen zur Verfügung, die eine Beratung wünschen. Die Beratung erfolgt unter Einhaltung der gesetzlichen Schweigepflicht und ist unentgeltlich.

 

> Hier geht es zum Sozialdienst des Johanniter-Krankenhauses

 

 

Ernährungstherapie

Onkologische Erkrankungen sowie deren Therapie stellen eine enorme Belastung für den Organismus dar. So können beispielsweise Nebenwirkungen auftreten, welche den Ernährungszustand schwer belasten. Eine gezielte Ernährungsberatung kann in diesem Fall Komplikationen abmildern und den Therapieerfolg nachhaltig unterstützen. Die Ernährungsberatung besteht aus gezielten Maßnahmen, die regelmäßig überwacht und angepasst werden.

 

Beratung bei:

  • Appetitlosigkeit
  • Übelkeit, Erbrechen
  • Diarrhoe, Obstipation
  • Geschmacks- und Geruchsveränderungen
  • Kau- und Schluckstörungen
  • Gewichtsverlust

 

Ernährungsempfehlungen bei:

  • Chemo- und Strahlentherapie
  • Einsatz von Zusatz- und Sondenkost
  • Parenteraler Ernährung

 

Hier bietet die Ernährungstherapie konkrete Hilfen:

  • Wann?
    • Do. von 12:00 Uhr - 17:00 Uhr
    • Fr. von 12:00 Uhr – 16:00 Uhr
  • Wo?
    • Do. im Gesprächsraum, Station 4
    • Fr. auf Station
  • Wer?
    • Dipl. Oecotrophologin Romy Bellmann

 

Kontakt und Terminabstimmung über Ärztinnen, Ärzte, das Pflegepersonal oder persönlich bei Frau Bellmann (Tel.: 0228. 543-0 oder 0228. 543-2354)

 

 

Sport bei Tumorerkrankungen

Sportliches Training kann helfen, das Immunsystem zu stärken und die Widerstandskraft zu erhöhen. Während der Chemo- oder Strahlentherapie besteht zudem die Möglichkeit, durch gezieltes Training Nebenwirkungen wie das Fatigue-Syndrom (Fatigue = Erschöpfung) zu verringern. Körperliche Bewegung im Rahmen Ihrer Möglichkeit hilft, aktiver zu werden, das Körpergefühl und die Fitness zu verbessern, das Vertrauen in den Körper zu stärken.

Durch Sport bauen Sie Anspannung und Stress ab und helfen Ihrem Körper so, sich aktiv zu entspannen. Dies beugt u.a. der Entstehung von Schlafstörungen, Übelkeit, Schmerzen und Gereiztheit vor.

 

Wir möchten Ihnen daher helfen Ihren Körper zeitnah und regelmäßig durch Sport zu unterstützen indem wir Ihnen Kurse speziell für Tumorerkrankte anbieten, in denen Sie Anleitung erhalten, welche Übungen – auch bei körperlichen Einschränkungen – besonders förderlich sind. Zudem sind die Kurse sehr abwechslungsreich und machen einfach Spaß!

Sie können die Kurse sowohl während Ihres stationären Aufenthaltes als auch nach Ihrer Entlassung ambulant besuchen.

 

Die Kurse beinhalten:

  • Moderates Ausdauertraining
  • Übungen zur Verbesserung der Schulter-Arm-Beweglichkeit
  • Fitness- und Funktionstraining
  • Übungen zur Verbesserung der Atmung
  • Übungen zur Körpererfahrung und Entspannung

 

Die angebotenen Kurse im Einzelnen:

  • Lungensport
  • Sport für Patientinnen mit gynäkologischen Tumoren
  • Sport bei Tumorerkrankungen
  • Sport während der stationären Krebsbehandlung
  • Schwimmen für Frauen mit gynäkologischen Tumoren

 

  • Wann?
    • Die Kurszeiten erfahren Sie über Fr. Frerick
  • Wo?
    • Gymnastikraum / Physikalische Therapie, 1. UG
    • Schwimmbad, 1. UG

 

Kontakt und Anmeldung über das Pflegepersonal oder persönlich bei Frau Frerick (Tel.: 0151. 11591281)

 

 

Kosmetik

Die deutsche Knochenmark Spender Datei (DKMS life) engagiert sich in Kooperation mit dem Johanniter-Krankenhaus dafür, dass sich onkologische Patienten auch während der Erkrankung und der Therapie so wohl wie möglich fühlen. Die DKMS bietet daher in regelmäßigen Abständen gemeinsam mit dem Johanniter-Krankenhaus Kosmetikseminare für onkologischen Patientinnen und Patienten an.

 

Im Kosmetikkurs erhalten Sie wichtige Hinweise zur Hautpflege bei Chemotherapie sowie Tipps und Anregungen zum Schminken bei eventuellem Verlust von Augenbrauen und Wimpern, zum Kaschieren von Blässe oder Augenringen. Außerdem werden Ihnen unterschiedliche Möglichkeiten schöner und angenehmer Kopfbedeckungen bei möglichem Haarverlust vorgestellt. Sie lernen diese geschickt zu gestalten.

 

  • Wann?
    • Die Kurszeiten erfahren Sie über die Stationen
  • Wo?
    • Besprechungsraum der 6. Etage

 

Kontakt und Anmeldung über das Pflegepersonal (Tel:. 0228. 546-2225 und -2220)

 

 

Auch die gynäkologische Abteilung unseres Hauses bietet Kosmetikberatungen für onkologische Patientinnen unter der Leitung von Frau Barbara Schönenborn an, an denen Sie gerne teilnehmen können. Sollten Sie weitere Fragen zur Hautpflege oder auch zum Thema Haarersatz und Kopfbedeckungen haben, wenden Sie sich gerne auch jederzeit an das Pflegepersonal.


  • Wann?
    • Die Kurszeiten erfahren Sie über die Stationen
  • Wo?
    • Besprechungsraum der 2. Etage

 

Kontakt und Anmeldung über das Pflegepersonal oder über das Sekretariat der Gynäkologie

bei Frau Schütte oder Frau Kerp (Tel.: 0228. 546-2401)